Jeder nächste Augenblick ist bereits Zukunft.

Und dafür haben wir die volle Verantwortung. Jede Bewegung, jedes Wort, jeder Gedanke, jedes Gefühl, das uns verlässt wird ein Teil der Welt und trägt mit unserer Energie zum Wohle (oder auch nicht) des Ganzen bei.

Es kann sein, dass es dir etwas übertrieben vorkommt und dass du glaubst, die Konsequenz daraus sei, du müsstest nun kontrollieren, was du in die Welt entlässt.

Das ist unmöglich und darum geht es auch nicht.

Der volle Steinbock- Mond bringt den Auftrag mit sich zu erkennen, dass wir nicht nur für uns selbst, unsere Vergangenheit und unser Leben die Verantwortung tragen, sondern auch für die Zukunft, die wir ausatmen.

In der jetzigen, turbulenten Zeit, brauchen wir ganz dringend Stabilität und Zuversicht.

Das Schauen zurück auf alte Wunden, Ängste und Fehler ( unsere eigenen und die von anderen), verstellt uns den Blick auf die neue Zeit. Dem anstehenden Wandel fehlt dann die notwendige Energie.

Mit dem biblischen Satz „Dreh Dich nicht um, sonst erstarrt Du ( Deine Seele) zur Salzsäule“,

war gemeint, halte nicht an der Vergangenheit fest. Gehe frei in eine unbelastete Zukunft.

Aus der Quantenphysik kennen wir den „Beobachter- Effekt“.

Es ist in Experimenten bewiesen worden, dass wir etwas beeinflussen, sobald wir es beobachten. Wir sind magische Wesen mit enormen Kräften und sollten sie weise nutzen.

Der kommende Vollmond im

Steinbock trägt beide Seiten in sich.

Die emotionale Erstarrung

in Altem und das Licht des selbstverantwortlichen Flusses in eine freie Zukunft.

Wir entscheiden!

Mit dem Blick zurück auf Schweres, Ungewolltes erstarrt unsere Seele, wird unfähig die Bewegung in die Zukunft zu gestalten. Aber auch der Blick zurück auf schöne Zeiten ist ein Festhalten und entzieht dem Moment die Schöpferkraft.

Um es besser zu verstehen: Es geht nicht um das bewusste Aufarbeiten unserer Erlebnisse.

Ein therapeutischer Blick, der dem Ziel dient, alles zu bereinigen, was unbemerkt die Zukunft überwuchern könnte, ist durchaus sinnvoll.

Dieser Prozess ist wichtig, muss danach aber nie mehr wiederholt werden.

So nutzen wir unsere Erfahrungen, aber wir projizieren sie nicht ungefiltert in die Zukunft.

Jedes gute, wache, sinnvolle Leben trägt Früchte.

Aus den Samen dieser seelisch/ geistigen Früchte wächst Neues, Fruchtbares, das uns selbst und allen anderen zur Verfügung steht.

Die Spur, die wir hinterlassen, ist nicht nur die grosse Schicksals- Kerbe, sondern sie bildet sich auch in kürzeren Spannen, sogar in flüchtigen Augenblicken.

Auch sie tragen den unsichtbaren Samen weiter. Es gibt nichts – wirklich nichts – was nicht den Funken in sich trägt, dass sich alles ändern kann …. zum besten ……. zum allerbesten… zum Wohle aller.

Herzlichst

Ingrid