Der zweite Vollmond im Mai befindet sich im Schützen, dem Archetypus von Einsicht und geistigem Wachstum. Er wird von drei ausgesprochen positiven, unterstützenden Aspekten begleitet. Der „Blue-Moon “- wie er genannt wird –  kann ein Tor zu mehr Weisheit und Wissen sein. Es liegt an uns, ob wir es nutzen und unseren Geist auf Reisen schicken, um  grosse Zusammenhänge zu erfassen. 

Wir alle haben ein deutliches Gefühl, was Bewusstsein ist und machen die Erfahrung, dass wir Wachstum durch Herzöffnung, Meditation und Achtsamkeit erreichen können. 

Doch oft verlieren wir – trotz aller Übungen – diesen Zustand und spüren, wie er sich durch unseren Focus auf das Alltägliche wieder verengt. 

Was ist es, was unseren weiten, freien  Geist wieder verschliesst? Es ist immer wieder schmerzhaft die Verbundenheit und Einheit zu verlassen.

Die kommende Vollmondkonstellation  kommt mit unterstützender Klarheit:

Die Sonne in den Zwillingen erhellt mit ihrer höchsten Qualität, der Neutralität, diesen Prozess. Je mehr wir in Bewertungen feststecken, desto kleiner wird unser Bewusstsein, da es sich ganz an die Dualität bindet und damit die EINheit verlässt.

Eine neutrale Beobachtung der Welt ist ein wichtiger Schlüssel zu einem höheren Bewusstsein.

Mit Hilfe eines Trigons zu Saturn im Widder haben wir die Chance zu verstehen, dass Widerstand gegen unsere Schicksalumstände viel Energie in niedrigen Schwingungen bindet. 

Mit dem Trigon von Neptun im Widder legt der Kosmos liebevolle Worte in unsere Seele:

„Du bist mit allem Leben verwoben, bist ein Teil des grösseren, universellen Ganzen. Dein Zustand von Wachheit ist unabhängig von äusseren Umständen.“

Das unterstützende Sextil zu Pluto im Wassermann inspiriert uns der allgemeinen Bewegung zu folgen, der wir Menschen uns im Moment nur schwer entziehen können: 

Die Öffnung für eine Neue Zeit.

Eine grosse Hilfe, diesem „Ruf“ frei zu folgen, ist die schonungslose Selbst- Reflexion. Alleine die Beobachtung und das Erkennen von behinderten Mustern und Ängsten, kann sie auflösen.

Es scheint ein mühsamer Weg zu sein, bis unser Bewusstsein weit genug ist, das Grosse/ Ganze und den dort herrschenden Frieden zu erfassen.

Das kommt uns so vor, da wir uns mit unserem Verstand, Ängsten und Illusionen woanders aufhalten.

In Wahrheit sind wir längst dort. Unsere Seele wird in einem einzigen Augenblick sehend, sobald unser Geist und unser Herz bereit sind darauf zu schauen. 

Dieser Moment ist JETZT 

Herzlichst

Ingrid