Nichts in der Natur lebt für sich selbst. Flüsse trinken nicht ihr eigenes Wasser, Bäume essen nicht ihre eigenen Früchte. Die Sonne scheint für uns alle.

Das Leben füreinander und miteinander ist die Regel der Natur.

Du weisst das, ich weiss das. Wir sind uns einig, dass die Zukunft der Welt nur gesichert ist, wenn wir die wundervolle Gabe des Gebens selbstverständlich und liebevoll nutzen.

Was immer der Einzelne unter der neuen Schwingung, der neuen Welt, dem Erwachen versteht, diese Gesetzmässigkeit und die Liebe sind auf jeden Fall ein Teil davon.

Nun gibt es viele Menschen, die dieses Bewusstsein nicht teilen und lieber an Gewohntem festhalten.

Das ist verständlich, es ist der bequemere und bekanntere Weg.

Wie immer steht der Waage- Vollmond, der vom Urprinzip her für das Gemeinsame, das „Wir“ steht, in Opposition zur Sonne im Widder, die für Abgrenzung und für „Ich- will“ steht. Es gibt also kein Miteinander ohne ein: „Ich will“ oder „Ich will nicht“. Aktuell wird die Sonne von Chiron und von Jupiter begleitet, die uns zeigen, wofür wir uns entscheiden können: Für geistiges Wachstum, Sinnhaftigkeit und die Heilung alter Wunden.

Diese Themen sollen zur Zeit massgeblich und Richtungs- weisend für eine verbindliche Gemeinsamkeit sein.

Stell Dir vor, Deine persönliche Vision für die Zukunft ist noch ein kleines, zartes Pflänzchen. Du arbeitest daran und bist voller Freude, dass Du etwas gefunden hast, was besser zu Dir passt als Deine bisherige Ausrichtung. Nun erzählst Du begeistert, was Du vorhast und wünscht Dir natürlich geistige Unterstützung für Deinen neuen Weg. Die Resonanz, die Du bekommst, ist leider sehr unverständig und eher negativ. Dein Umfeld verstärkt Deine Zweifel, Du wirst immer unsicherer, bis Du irgendwann das kleine Pflänzchen vergisst und es unerfüllt eingeht. Du hast (vielleicht) Deine Freundschaften erhalten, aber Deine Vision begraben.

So ist es – besonders in dieser Zeit- im Kleinen wie im Grossen.

Wenn wir das Wissen über den anstehenden Wandel haben, müssen wir eine klare Entscheidung treffen und unsere spirituelle Ausrichtung schützen. Wir dürfen nicht zulassen, dass uns die Energie dafür genommen wird.

Es geht dabei nicht um Spaltung in richtig und falsch oder um sonst eine Bewertung anderer. Jeder darf seinen Blickwinkel haben und sein Leben so leben, wie er es möchte.

Es geht um etwas viel Grösseres, um die spirituelle Zukunft der Menschheit. Es ist sehr wichtig das zu nähren und zu behüten, was da gerade wachsen möchte. Dafür müssen wir uns von allem trennen, was uns die Kraft nimmt und unsere Herzen schwächt.

Wenn dann aus der kleinen Pflanze ein wundervoller (Lebens-) Baum geworden ist, wird er seine Früchte mit allen teilen und wir werden alle gemeinsam in seinem Schatten sitzen und uns liebevoll an den Händen halten.

Es ist eine Vision, die Alle und Alles umfasst.

Auf dem Weg dorthin braucht es allerdings Gleichgesinnte, Seelenverwandte, die sich zusammentun.

Durch viele, die offen, sehend und liebend sind, wird sich die Welt erneuern und zu dem werden, was wir letztlich alle wünschen: Ein friedliches Zuhause, ein Ort, an dem nicht Angst und Macht herrschen, sondern die Liebe die bewegende Kraft ist.

Packen wir es an, sagt der Widder.

Miteinander, sagt die Waage.

In diesem Sinne, wünsche ich uns allen einen grossartigen Vollmond!

Herzlichst

Ingrid