JEDE BEGEGNUNG IST HEILIG

und heilend, kann man noch hinzufügen.

Die kommende Neumond- Konstellation ist widersprüchlich und stellt uns vor eine nicht ganz einfache Aufgabe. Der Mond in der Waage bedeutet, dass wir unsere Gefühle in eine harmonische Schwingung mit uns selbst und mit anderen bringen sollen. Die Sonne in Konjunktion gibt uns die Kraft dies nach aussen abzustrahlen und die Welt damit zu beschenken.

Ja…. und dann hat sich der, in der Waage sehr reaktive Mars, der die Opposition, den Widder vertritt dazu gesellt und bringt einen ganz klaren Auftrag mit. Er will, dass wir Grenzen ziehen und unseren eigenen Raum behaupten.

Sieht auf den ersten Blick nicht so wirklich machbar aus – auf den zweiten allerdings erkennt man den Sinn. Wir brauchen – besonders in der heutigen Zeit – tatsächlich den Mars um in Harmonie zu kommen.

NAMASTE heisst:

Ich verbeuge mich vor Dir.

Man drückt damit Ehrerbietung aus und erkennt die Anwesenheit des Gegenübers dankbar an.

Liebe Erdengeschwister, es ist an der Zeit, dass wir genau das tun!

Es gibt auch ein gutes, ein heiliges NEIN.

Harmonie heisst nicht zu jedem Menschen, jeder Meinung und jeder Ansicht, JA zu sagen.

Wir dürfen unterschiedlich sein und wir dürfen auch Grenzen setzen, wenn wir bedrängt oder unwürdig behandelt werden.

Wir MÜSSEN sogar „nein“ sagen, um uns zu schützen und ganz bei uns bleiben.

Dies ist nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Pflicht.

Denn würden wir uns beherrschen lassen, uns zu Opfern und damit die anderen zu Tätern machen, würde diese tiefste existenziellste Spaltung irgendwann unüberbrückbar.

Sagen wir lieber aus leichtem Herzen: „Namaste – ich verbeuge mich vor Dir, ich erkenne Dich, Dein Wesen, Deinen Weg an, aber ich folge ihm nicht, weil es nicht der meine ist“ So entsteht Harmonie – echte Harmonie.

Dann ist jede Begegnung heilig.

Befreien wir die Welt von unseren Projektionen und unserem missionarischen Eifer.

Albert Schweizer sagte einmal:

Das Leben findet statt in mitten des Lebens, das auch leben will – wenn auch vielleicht ganz anders.

Erst, wenn zwei Suchende, Fragende sich finden, entsteht konstruktiv Erhellendes. Nur dort, wo zwei sich mögen entsteht Zukunft.

Solange einer es besser weiss als der andere, entsteht nichts und wir müssen – endlich- loslassen es immer wieder zu probieren.

Es ist das schönste, liebevollste Loslassen, das es gibt.

Es führt zur Liebe, zu einer Liebe, deren Schwingung über allem steht, die keine ZWEI kennt, die aus dem EINEN geboren wird und unsere Seelen schützt und führt.

Die Menschheit wird sich durch Dich, durch jeden von uns an ihr Licht erinnern.

NAMASTE, liebe Leserin, lieber Leser dieser Zeilen

Ich verbeuge mich vor Dir

Ingrid