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Es muss das Herz ...
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Widder

Die Geburt der Beziehung.

Dem schöpferischen Zufall der ersten Begegnung eines zukünftigen Paares verdanken wir alle unser Leben. Michael Lukas Moeller, den ich auch im weiteren Text einige Male zitieren werde, beschreibt dies in seinem Buch "Wie die Liebe anfängt" wie folgt: "Der Funke, der zwischen zwei Menschen überspringt, ist im vollen Sinne der springende Punkt.

Denn dieses Bild stammt ursprünglich aus dem Betrachten des punktförmig schlagenden Herzens im Eidotter. Dass aber zwei Herzen springen und überspringen, ist kein Zufall, so sehr die erste Begegnung vom Zufall abhängt, sondern ein blitzartiges, erstaunlich komplexes Geschehen, in dem sich innerhalb von Sekunden eine Beziehungsstruktur bildet, die für die Dauer des Zusammenseins die Geschicke eines Paares bestimmt.

Dieser magische Moment erschafft so gut wie alles: unser Selbst, unser Wir, unser Leben, unsere kommende Generation.“ Dieser Moment ist so mächtig, dass er allzu oft unterschätzt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist ebenso, wie im Moment unserer Geburt schon "alles“ da. Wäre dies nicht so, gäbe es die Astrologie nicht. Es würde wenig Sinn machen "in die Stunde zu schauen" und ein "Horo-skop" zu erstellen, wenn nicht im Anfang die gesamte "Matrix" schon vorhanden wäre. Ebenso entsteht beim ersten Zusammentreffen zweier Menschen ein gemeinsamer Raum, die beiden Lebensgeschichten verbinden sich zu einer, etwas Neues, sozusagen ein gemeinsames "Drittes" wird geboren.

Der gemeinsame Weg beginnt, unsere zwei Protagonisten, die wir auf ihrem Spaziergang durch den Tierkreis begleiten möchten, müssen "nur" noch "ja" dazu sagen. Sie müssen einander erobern und sich erobern lassen, sie müssen freie Beziehungsvalenzen haben und zur Verfügung stellen. Der männliche Teil des Paares - zumeist der Mann - sichtet das "Objekt seiner Begierde" und sagt: "zu ihr will ich!" Er kann allerdings erst mit seinem Balzverhalten beginnen, wenn sein Gegenüber grünes Licht gibt. Ein japanisches Sprichwort sagt: "Das Huhn ist es, das den Hahn krähen lässt".

Die Flirtforschung konnte belegen, dass das Weibliche das Signal gibt und dass der Pfau erst dann seine Räder schlägt um Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen, wenn er von ihr ein Signal empfangen hat. So braucht es beide um den Funken zu entfachen, auch wenn oberflächlich betrachtet der Mann die Initiative ergreift und die Frau sich eher mit den lockenden, empfangenden Energien der Venus verbindet. Der Same, der im Widder gelegt wird, sucht den fruchtbaren Boden des Stiers, auf dem er angehen, auf dem er wachsen und gedeihen kann.



 
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