Familien- und Systemaufstellungen
Weggis, Schweiz
Praxisbezogene Inhalte:
- Familienaufstellungen
- Systembezogene Einzelarbeit
- Aufstellungen mit Steinen und Bodenankern
- Organisationsaufstellungen
- Bewegung der Seele
- Struktur- und Konfliktaufstellungen
- Krankheits- und Symptomaufstellungen
- Elemente der Traumatherapie
- Supervision
Theoretische Inhalte:
- Verstrickungen und Bindungen
- das „Sippen-Gewissen“
- Lösungsrituale und Lösungssätze
- das Phänomen des „wissenden Feldes“
- die Rolle des Stellvertreters
- die Aufgabe des Therapeuten
- die Technik des Stellens
- Ordnungen in Paarbeziehungen
Familienstellen
ist in erster Linie Lebenshilfe. Wir alle tun oft Dinge, die uns selber
schaden. Wir erliegen sich wiederholenden Mustern und vergeben damit
viele gute Chancen auf ein glückliches Dasein. Hinter den
Wiederholungstendenzen steht die Liebe zu unserer Familie und Sippe und
unser Wunsch um jeden Preis dazu zu gehören. Dadurch sind wir abhängig
und oft auch blind für das Grosse- Ganze, für die Wahrheit geworden.
Von beidem muss der Mensch sich lösen. Die schwächende, abhängige,
blinde Liebe muss in eine sehende, freie Kraft gewandelt werden. Über
diese Arbeit können wir Zufriedenheit, Gelassenheit und einen
vollkommen neuen Blick auf die Welt und auf die Menschen um uns herum
finden. Je länger wir uns mit dem beschäftigen, was wir „Verstrickung“
und „Lösung“ nennen, desto weiter wandert unsere Seele, desto weiter
wird unser Blick. Letztlich eröffnet und dieser Prozess spirituelle
Wege und führt uns zu unserem Herzen.
Systemaufstellungen
sind innere Seelen-Bilder, die auf verblüffend schnelle und einfache
Weise nach „aussen“ in die Sichtbarkeit gebracht werden können. Über
Stellvertreter, Steine, Schuhe etc. werden Zusammenhänge ( Konflikte,
Krankheitssymptome, Probleme am Arbeitsplatz etc.) dargestellt, die -
wenn man gelernt, das Bild zu „lesen“ - die Lösung schon beinhalten.
Die Anwendungsmöglichkeiten
Diese Art der Arbeit kann jeden therapeutisch/ beratenden Beruf sehr
gut ergänzen. Diese Ausbildung richtet sich nicht nur an Therapeuten,
die mit Gruppen arbeiten möchten, sondern auch an Berater, die das
systemische Denken in Einzelsitzungen mit ihren Klienten anwenden
möchten.
Der Therapeut/Aufsteller
Um diese tiefe,
sehr umfassende Arbeit leisten zu können braucht der Therapeut eine
grosse persönliche Reife. Da jede Aufstellung anders ist und immer
wieder neue Lösungsansätze erfordert, muss er bereit sein immer weiter
zu lernen. Dies verlangt von ihm Zurückhaltung, Demut und vor allem die
Liebe zu dieser Arbeit und den Menschen.
Teilnahmebedingung ist
entweder Erfahrung in der Arbeit mit Menschen oder eine Ausbildung in
einem Therapeutischen oder beratenden Beruf. Ein (kostenloses) Vorgespräch ist im Interesse beider Seiten sinnvoll.
Kosten: 3900.- exkl. Pension
(Diese Fortbildung kann nur als Ganzes gebucht werden, Ratenzahlung nach Absprache)
10 Wochenenden: jeweils Samstag von 10:00 Uhr -19:00 Uhr (ab und zu auch am Abend) und Sonntag von 09:00 Uhr -17:00 Uhr.
Termine
- 18./19. September 2010
- 13./14. November 2010
- 15./16. Januar 2011
- 19./20. Februar 2011
- 2./3. April 2011
- 7./8. Mai 2011
- 9./10. Juli 2011
- 10./11. September 2011
- 29./30. Oktober 2011
- 3./4. Dezember 2011
Die Fortbildung findet an allen Wochenenden im wunderschön gelegenen Seminarhotel Rigi (www.hotelrigi.ch) in Weggis statt.
Kosten
Obligatorisch: Mittagessen, reichhaltiges 3-Gang-Buffet, inkl. Mineralwasser: CHF 32.-pro Tag.
Preis für Übernachtung/ Vollpension von 125.- bis 190.- je nach Standard, ob Einzel- oder Doppelzimmer. Im Vollpensionspreis ist das Mittagessen enthalten.
Bitte unter www.hotelrigi.ch nachschauen und selbst buchen.
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